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DER HEILIGE FLORIAN - SCHUTZPATRON DER FEUERWEHR

Die Existenz Florianus ist heute unter Historikern unumstritten!

Wissenswertes über Florian

„Florian“ aus dem Lateinischen kommend, abgeleitet von florere-blühen, bedeutet im Übrigen der Blühende, der Mächtige.

Der Heilige Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr, daher auch die Bezeichnung Florianijünger oder Floriansjünger für Feuerwehrleute. Für Feuerwehr-Fahrzeuge in Niederbayern, Salzburg, Ober- und Niederösterreich wird üblicherweise der Funkrufname "Florian" in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung benutzt. z.B. „Florian Kahl 40/2. 

Vielerorts ist es üblich zu seinem Gedenktag eine „Florianimesse“ zu halten, bei der die Feuerwehrleute in Ausgehuniform erscheinen. 

Florian der Schutzpatron

Der heilige Florian gilt nicht nur als Schutzpatron der Feuerwehr, nein. Ebenso ist er Schutzpatron ...

  • der Bäcker,
  • der Schornsteinfeger,
  • der Bierbrauer,
  • der Gärtner,
  • der Böttcher,
  • der Töpfer,
  • der Schmiede,
  • der Seifensieder,
  • von Polen,
  • von Oberösterreich
  • und von dessen Hauptstadt Linz

Der heilige Florian war keltischer Abstammung und wurde im 3. Jahr­hundert in Zeiselmauer bei Wien geboren. Er ist ein viel verehrter Volksheiliger in den Alpenländern und wird meistens als römischer Soldat mit Lanze und wehendem Banner dargestellt. Man findet in der Kunst häufig die Darstellung, wie dem Mann, der das Todesurteil am Heiligen Florian vollstreckte, die Augen aus dem Kopf fallen, dies beruht zum einen auf einer der Legenden.

Wie wurde Florianus eigendlich Feuerwehrschutzpatron?

Das Ansehen das er genießt verdankt er aber besonders dem Um­stand, dass er schon als Kind einen Brand löschte und deshalb so dargestellt wird, wie er einen Kübel Wasser über ein brennendes Haus schüttet. Man sagt schon als Kind zeigte er Mut und Entschlossenheit. Als eines Tages ein Haus brann­te, tat er sich als besonders eifriger Helfer hervor. Man sagte ihm nach, dass durch sein beherztes Handeln mit einem Schaffl Wasser der Brand gelöscht werden konnte. Seine Hilfs­bereitschaft und Tapferkeit bewies er des Öfteren auch in seiner Jugendzeit, indem er den Armen half und sich für Schwa­che und Kranke einsetzte. Zu dieser Zeit war der Donauraum von den Römern besetzt.

Weil er mit dem rettenden Nass die Feuersglut bekämpfte, gilt er allgemein als Fürbitter gegen Brandgefahr und Feuers­not. Als Schutzheiliger wird er besonders von der Feuerwehr, den Schmieden und Ka­minkehrern verehrt. Er wird auch angerufen gegen Dürre, Unfruchtbarkeit der Felder und bei Brandwunden. Durch das Martyrium des Ertränkens und seinen eisernen Willen wird er aber auch angerufen bei Kämpfen und Wassergefahr.

Über das Leben des Florianus

Ein großes Stück des heutigen Bundeslandes Oberösterreich war wie der größte Teil Österreichs im Jahr 300 nach Christus Teil der römische Provinz Noricum. An der strategisch wichtigen Mündung der Enns in die Donau lag die Garnison- und Zivilstadt Lauriacum. Aus Lauriacum wurde im Laufe der Jahrhunderte Loriaca, Loraha und schließlich Lorch, heute ein Vorort von Enns. Hier lebte vor etwa 1700 Jahren Florianus, ein hochrangiger Beamter, Kanzleivorstand des römischen Provinzstatthalters. 

Das Christentum war etwa 300 Jahre nach dem Tod des Jesus von Nazareth eine sich ausbreitende illegale religiöse Vereinigung, die im Widerspruch zur herrschenden Staatsreligion der Römer stand. Diese gründete sich vor allem auf die Hauptgötter Jupiter, Juno und Minerva. Da die Christen die Verehrung und Opferrituale für diese Götter ablehnten, stellten sie auch den göttlichen Machtanspruch des Imperators in Frage und waren damit eine Gefahr für Rom. Da Florianus zum christlichen Glauben wechselte und ein hohes Amt innehatte, wurde dieser nach langem Prozedere hingerichtet.